08.11.2006

Veruntreute Menschenrechte

medium_veruntreute_Menschenrechte.2.jpegSchlagworte wie Antidiskriminierung und "Political Correctness" beherrschen heute große Teile der politischen Diskussion. Menschenrechte sind längst zum Kampfbegriff für militante Minderheitsinteressen geworden. Der Begriff des Menschen selbst und seine unveräußerlichen Rechte - wie Leben, Freiheit und Würde - bleiben dabei nicht selten auf der Strecke. Die norwegische Spitzenpolitikerin und Professorin für Internationale Politik, Janne Haaland Matláry, schildert anhand zahlreicher Beispiele, wie Menschenrechte heute mehr und mehr zum Gegenstand der Manipulation und der Zerstörung von Ehe und Familie, Lebensrecht und Religionsfreiheit mißbraucht werden und warnt vor einer fortschreitenden Umwertung abendländischer Werte in der internationalen Menschenrechtspolitik.

16.08.2006

Was uns fehlt

medium_difabiofoto.4.jpegUm wieder mit Udo Di Fabio in "Kultur der Freiheit zu sprechen", was uns fehlt ist: „Eine entscheidende Hinwendung zu neuem menschlichen Leben, und zwar als Mittelpunkt des eigenen biographischen Plans, die Suche nach einer Intimität, die mehr ist als zeitlich begrenzte Nähe in einem nur dünn gesponnenen Netzwerk erlebnishungriger Selbstgenießer, die Wiedergewinnung einer geschichtsbewussten Bildungsidee und vor allem der Eros des Selbstentwurfs, des Wettstreits, des Kampfes um ein selbstbstimmtes und nicht verwaltetes Leben, das nicht endet, wenn die Zeit abläuft, sondern in den Augen, im Eigensinn und dem Erinnern der Kinder fortlebt, mit denen man gelebt und erlebt hat." (S. 163)

21.06.2006

Bürger sein bedeutet...

medium_Burger.jpegUdo Di Fabio schreibt in "Kultur der Freiheit": „Bürgerlich zu sein heißt heute, Last und , Liebe und Streit, Entbehrung und Wohlstand miteinander zu verbinden, Freiheit vor allem als auch eine Freiheit zur Bindung und den Erfolg als Ergebnis eigener Leistung zu begreifen, dabei maßvoll zu genießen, ohne die Bindung und die Leistung absolut zu setzen. Bürgerlich zu sein heißt bei aller individuellen Ausrichtung auch immer, die Gemeinschaft, die Angelegenheiten aller und die der Schwachen und Hilfsbedürftigen im Blick zu halten, neben Freiheit und Gleichheit also auch Brüderlichkeit zu pflegen.“ (S. 138)

16.04.2006

Soll ich auswandern?

Menschen, die in den 70er, 80er Jahren und später geboren sind stellen sich diese Frage. Die FAZ hat mit dem Leserbrief und mit dem Interview von Pawel Kuscke (20 Jahre), wieder sie Diskussion ins Rollen gebracht.

Vielleich muss die Spass gesellschaft auf den harten Wege lernen, Verantwortung zu übernehmen. Die Flucht ist jedenfalls nicht die Lösung.