24.09.2007

Das Prinzip Arche Noah

c43efbdde73aaf11b437cf3270892c15.jpegManche wagen zu behaupten, die "Versorgungseinrichtung Ehe" sei überholt und überwunden. Die Versuchung des westlichen Menschen des XXI. Jahrhunderts ist die "Abschaffung der Liebe". Liebe, Mütterlichkeit, Vätterlichkeit ist überflüssig und kann delegiert werden, meinen einige.

Ein Kind wurde von seinem Vater gefragt (ein wichtiger Vater, der sehr wichtig war und häufig abwesend war...) ob er lieber den Vater oder die Mutter hätte, worauf er antwortete: Am liebsten habe ich Paul. Wer war Paul? Paul war der Gärtner, mit dem sich der Junge immer unterhielt, als er nach Hause kam.

Eva Herman trifft 100% und ist ganz schön politisch inkorrekt. Aristoteles würde sagen, es kommt auf die Katharsis (Läuterung) an. Sie hat für sich den Weg gefunden. Andere suchen noch nach diesem weg.

Die Lektüre von "Das Prinzip Arche Noah" lohnt sich.

24.06.2007

Die Krise der kleinen Männer

medium_Junge.jpegDIE ZEIT


Die Krise der kleinen Männer

Jungen sind die neuen Sorgenkinder des Bildungssystems. Sie kommen mit den veränderten Anforderungen der Schule schlechter zurecht als Mädchen. Getrennter Unterricht könnte beiden Geschlechtern helfen.

Von Martin Spiewak

Wer den Boden berührt, hat verloren. In einem Kreis liegen Kissen, die Jungen springen von einem zum nächsten. David (Namen der Kinder geändert) scheidet als Erster aus. Als Zweiter tritt Marco daneben. Und anders als sein Klassenkamerad kommt er damit nicht zurecht. Marco will keine Regeln. Marco springt vom Pult. Er wackelt mit den Hüften, singt Sexy girl dazu. Marco schlägt, setzt sich allein in die Ecke, weint. Eben noch markierte der siebenjährige Junge den starken Mann, nun versteckt er sich hinter dem Vorhang. Die Klassenkameraden spotten: »Tauschen wir Marco doch gegen ein Mädchen.« Das sitzt.

Gefühle sind immer im Spiel, wenn Ayhan Tasdemir Jungenstunde hält. Jeden Mittwochmorgen widmet sich der Sozialarbeiter Tasdemir den schwierigen Jungen aus der Klasse 1a. Während ihre Klassenkollegen Sachunterricht haben, schulen Tasdemirs Schützlinge mit speziellen Übungen ihre Konzentrationsfähigkeit und ihren Teamgeist. Marco ist dabei, der schnell zulangt, sowie Paul, der kaum länger als zehn Minuten still sitzen kann. Tasdemir kündigt die nächste Übung an: »Jetzt machen wir uns stark.« Die vier Erstklässler klopfen sich auf Brust, Arme und Schultern.

Stärke gewinnen – das haben Jungen nicht nur an der Hamburger Rudolf-Roß-Schule nötig. Sie gelten als die neuen Sorgenkinder des Bildungssystems, spätestens seit dem ersten Pisa-Test. Ihre Leseleistungen hinken denen der Mädchen um rund ein Schuljahr hinterher. Sie werden häufiger wegen Unreife vor der Einschulung zurückgestellt. Weniger Jungen als Mädchen erreichen das Gymnasium, und weniger schaffen später das Abitur. Dafür landen Jungen häufiger auf der Hauptschule. Zwei Drittel der Sonderschüler und Schulabbrecher sind männlich. Zwar haben in der Berufswelt – noch – weitgehend Männer das Sagen. In der Schule jedoch verschärfen sich die Krisensymptome für die Jungen. War die Verteilung der Sitzenbleiber 1990 noch 50 zu 50, so liegt sie heute bei 62 Prozent zu ihren Ungunsten.

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01.06.2007

Marriage and Wealth

medium_educated_woman.5.jpegThe "marriage gap" between the best- and least-educated Americans received some attention in a recent issue of The Economist. The lengthy article begins by reviewing evidence that among the best-educated, the nuclear family is holding up quite well. Only 4 per cent of the children of mothers with college degrees are born out of wedlock and the divorce rate among this group has fallen by about half between the late 1970s and the early 1990s.

At the bottom end of the education scale the picture is reversed. Among high-school dropouts the divorce rate rose significantly during the same period and by a small amount for those who completed high school. The article quotes Kay Hymowitz of the Manhattan Institute, who argues in her 2006 book, Marriage and Caste in America, that the marriage gap is the chief source of the country's widening inequality.

Robert Lerman of the Urban Institute notes the positive effect of marriage on men, who then tend to work harder, earn more, drink less and take fewer drugs than their peers who don't marry. Lerman's research also shows that disadvantaged mothers who married ended up much better off materially than their peers who did not marry. The article also discusses the effects of the sexual revolution, cohabitation, and government policy on marriage.

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05.04.2007

Child Care Hurts Families

medium_Kindergarten.2.jpgA huge increase in child care is in danger of undermining family life and "institutionalising" babies and young children, according to British teachers at a conference this week. The criticism coincided with the release of a government-funded study that found children who spent more than 35 hours a week in nursery or child care may be more confident and friendly than their peers, but also more worried and upset.
Cecily Hanlon, from the childhood and early development service in Leeds, led the call for a review of government policy, which is partly driven by a desire to encourage mothers into work. She pointed to evidence that British young people were more aggressive than those in the rest of Europe and spent less time with their families, and to American research which shows that length of time in day care correlates with behavioural problems as children get older.

Mothers who choose not to work "may have made an informed decision that staying home is the best for their own young family even though money is tight," said Ms Hanlon. "[A]re we…raising generations of children…who are being taught their proper place in life is in fact with their peer group and not with their family? … Where will they learn about parenting … Perhaps the government should be thinking more about family-friendly jobs rather than … job-friendly families." ~

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30.11.2006

Zur Freiheit Erziehen

medium_Malboro.jpgSelbständigkeit und Selbstbewußtsein sind moderne Erziehungsziele. Je stärker Kinder sind, desto besser kommen sie zurecht, desto besser sind sie auch gegen Gefahren geschützt. Aber wie werden aus „coolen Kids“ veratnwortungsvolle Erwachsene? Michaela Freifrau Heereman, Mutter von sechs Kindern, zeigt in diesem Buch, wie das geht: Erziehung zur Freiheit. Sie arbeitet heraus, welche Ansprüche eine solche Erziehung auch an Eltern stellt. „Zur Freiheit erziehen“ hilft Eltern, ihre Kindern zu selbstbewußten und verantwortlichen Persönlichkeiten werden zu lassen.

Wertevermittlung in der Familie

medium_Kluges_Kind.3.jpegFamilie und Freundschaft sind wichtiger als Geld

Erster Kinder-Werte-Monitor des Kindermagazins GEOlino in Zusammenarbeit mit UNICEF
24.10.2006 - Für die Kinder in Deutschland sind zwischen-menschliche Werte wie Freundschaft, Vertrauen und Zuverlässigkeit wichtiger als Geld - und als gute Manieren. Dies ist das Ergebnis des ersten repräsentativen Kinder-Werte-Monitors, den das Kindermagazin „GEOlino“ anlässlich seines zehnten Geburtstages in Zusammenarbeit mit UNICEF und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt hat.

Für alle befragten Kinder haben die Kinderrechte einen hohen Stellenwert. Am wichtigsten ist ihnen das Recht, ohne Gewalt aufwachsen zu dürfen. Zum einen wollen sie selbst vor Gewalt geschützt sein, zum anderen ist es ihnen besonders wichtig, dass Kinder in Kriegs- und Krisengebieten Schutz und Hilfe finden.

Die meisten Kinder haben heute offenbar gute und vertrauensvolle Beziehungen zum Elternhaus. So nennen sie als wichtigste Vermittlungsinstanzen und Vorbilder für ihre Werte Eltern und Großeltern. Im Teenageralter gewinnen Freunde und die Zugehörigkeit zu sozialen Gruppen bei der Wahl von Vorbildern an Bedeutung. Berühmte Personen, die Medien und die Kirchen spielen bei den 6- bis 14-Jährigen bei der Wertevermittlung eine untergeordnete Rolle. Am wenigsten bringen die deutschen Kinder Politiker mit der Vermittlung von Werten in Verbindung.

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28.06.2006

Familienfreundliche Unis

medium_Universitat.jpegSie fehlen in keiner Diskussion über die demografische Entwicklung: kinderlose Akademikerinnen. Beruf und Kinderwunsch miteinander zu vereinbaren, scheint insbesondere für Wissenschaftlerinnen schwierig zu sein. Immer mehr Hochschulen erkennen das und präsentieren sich als familienfreundlich. Zehn von ihnen bekamen Mitte Juni in Berlin das Zertifikat „Familiengerechte Hochschule“ von der Hertie-Stiftung verliehen. Die Stiftung bietet das „Audit Familiengerechte Hochschule“ an. Dabei suchen so genannte Auditoren gemeinsam mit Beteiligten nach Möglichkeiten, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern.

04.06.2006

Die Akademikerinnen der USA finden einen Ehemann!

medium_educated_woman.jpegThe idea that well-educated women unmarried by the time they are 30 are pretty well on the shelf has had some currency since a 1986 study featured in Newsweek with the title, "Too Late for Prince Charming?" Yale and Harvard researchers found that 30-year-old white, college-educated single women had only a 20 per cent chance of finding husbands. At age 40, the probability fell to 2.6 per cent -- they were "more likely to be killed by a ist".
The figures were later challenged by US Census Bureau demographer Jeanne Moorman, who found the odds much better. Furthermore, census records show that less than 10 per cent of college-educated women now aged 50 to 60 have never been married. And new research suggests that women today who are highly educated are actually more likely to find husbands.

Elaina Rose, a University of Washington economics professor, crunched three decades of census data. She found that in 1980, women aged 40 to 44 with professional degrees or doctorates were 25 per cent less likely to be married than their age peers with just high school diplomas. By 2000, women aged 40 to 44 with post-college education levels were slightly more likely to be married than those who finished only high school. ~ Wall Street Journal, May 28

26.05.2006

Sinnlose Anti-AIDS Campagnen

Uganda mach es uns vor: wenniger Preservative, wenniger AIDS. In Deutschland, mehr Preservative, mehr AIDS. Wer sind die Dummen?

27.04.2006

Bildung: Die Bombe in der demographischen Bombe

„Am auffallendsten ist der bedeutsame Zusammenhang zwischen der Intelligenz und deren Förderung in der Pubertät und der späteren Familiengröße. Bildung zieht häufig die Gründung einer großen Familie nach sich“ (S. 79), schreibt Frank Schirrmacher in Minimum.

Die Bombe in der demographischen Bombe ist die Bildung: Charakterbildung ist nur in der Familie möglich. Die Liebe zwischen Vater und Mutter ist die Achse und die Grundlage der Erziehung. Familie entsteht aus dem Wunsch heraus, Bildung weiterzugeben. Land ohne Kinder, Land ohne Bildung