21.09.2007
Familien immer mobiler
Mainz, 21. September 2007. – Ein Gebrauchsgegenstand mit hohem Spaßfaktor, der aus dem Alltag der Menschen, ob jung oder alt, nicht mehr wegzudenken ist: das Auto. Eine Auswertung aus der Markt- und Werbeträgeranalyse 2007 des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) im Auftrag des FORUMs FAMILIE STARK MACHEN e.V. (FFSM) ergibt dazu auf Basis von 21.058 Interviews (Bevölkerung ab 14 Jahren): 81 Prozent der Deutschen haben mindestens ein Auto im Haushalt. 51 Prozent der Befragten berichten von nur einem Wagen und ein Viertel (25 Prozent) sogar von zwei PKW. Eine Minderheit von fünf Prozent könnte mehr als zwei Fahrzeuge benutzen.
Ganz besonders für Familien mit Kindern scheint der fahrbare Untersatz im Alltag sehr wichtig zu sein, denn bei 95 Prozent der Mütter und Väter steht ein Wagen in der Garage oder vor der Tür. Fast die Hälfte der jungen Eltern (41 Prozent) leben in Haushalten, in denen ein zweites Auto – oft ein Kleinwagen – für den täglichen Gebrauch zur Verfügung steht. Hier zeigen die Zahlen eine schnelle Zunahme: Im Jahr 1997 ermittelten die Demoskopen unter den jungen Eltern erst 30 Prozent mit zwei PKWs im Haushalt.
Aufschluss über Gründe dafür geben Teilergebnisse des GENERATIONEN-BAROMETERs 06: Die gestiegene Berufstätigkeit der Mütter, die Flexibilität vielfach voraussetzt, und ein wenig auch die verstärkte Intensität der Bindungen zur näheren und weiteren Verwandtschaft spielen eine Rolle bei diesem Trend zum Zweitwagen.
Deutlich mobiler als noch vor zehn Jahren ist auch die ältere Generation (60 Jahre und älter). Unter den Älteren saßen 55 Prozent in den letzten sechs Monaten hinterm Steuer eines PKWs, 1997 erst 40 Prozent. Dass sie mindestens einen Wagen im Haushalt haben, geben jetzt 69 Prozent der Befragten ab 60 Jahre an, 1997 hatten erst 55 Prozent der Senioren ein Auto.
Interessant für die Autobauer sind aber nicht nur die Wachstumsmärkte „Zweitwagen für Familien“ und „Seniorenautos“: Die Auswertung zeigt, dass die Menschen ihre Wagen entsprechend ihren Lebensphasen aussuchen. Junge Familien tendieren tatsächlich eher als andere zu Kombis (33 Prozent der von jungen Familien gefahrenen Wagen) oder Vans (17 Prozent). Dabei neigen sie jedoch mehr zum Kauf von Gebrauchtwagen (67 Prozent) als zum Erwerb von Neuwagen (27 Prozent; 6 Prozent mit Leasingfahrzeugen). Das ist bei den Autofahrern über 60 Jahre anders. Die Älteren fahren zu 62 Prozent mit einem neu gekauften Gefährt - auch wenn es jetzt oft schon etwas älter ist.
Zwar spielt das Auto bei der Bewältigung von Arbeit und Alltagsaufgaben eine wichtige Rolle, dennoch kommt die Freude am Autofahren nicht zu kurz: 52 Prozent derjenigen, die im letzten halben Jahr am Steuer saßen, erklären sogar: „Autofahren macht mir immer großen Spaß“.
Die dazugehörigen druckfähigen Infografiken und weitere Presseinformationen finden Sie unter www.familie-stark-machen.de.
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