09.09.2006
EU Sounds Alarm on 20-Million Worker Shortfall by 2030
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By Terry Vanderheyden
PRAGUE, September 6, 2006 (LifeSiteNews.com) – The European Union has sounded the alarm on their dangerously low birth rate, which will result in a 20-million worker shortage by as early as 2030. Experts admit that there is no way immigration can satisfy the shortfall, according to a New York Times exposé.
According to the Times, there were no European countries with fertility rates of less than 1.3 children per woman in 1990. By 2002, there were 15, while six more were below 1.4. “No European country is maintaining its population through births, and only France — with a rate of 1.8 — has even the potential to do so,” wrote Times reporter Elisabeth Rosenthal.
“If you have a fertility rate of 1.2 or 1.3 you need to do something about it — it’s really quite a problem,” said Vienna Institute Demographer Tomas Sobotka. “You have labor problems, economic problems and steep rates of population decline.”
A recent RAND Corporation report concluded that the declining birth rate will have dire consequences: “These developments could pose significant barriers to achieving the European Union goals of full employment, economic growth and social cohesion.” Lawmakers in almost all countries have pushed for greater incentives to improve fertility rates.
Meanwhile newer Eastern EU member countries have experienced marked reductions in birth rates, with an alarming 1.2 children average per woman for the Czech Republic, Slovenia, Latvia and Poland – lower even than Western Europe’s record-setting Spain, Greece and Italy, which have all had 1.3 births per woman for at least a decade.
Over the next 40 years the Czech Republic will see a reduction in population from its current 10 million to 8 million. Parliament there voted unanimously this year to double maternity leave payments for women. Every political party in this year’s elections had platforms on “family issues.”
Germany is likely to lose a fifth of its 82.5 million people in the next 40 years. Sociologist Ben Wattenberg, in his book, Fewer: How the New Demography of Depopulation Will Shape Our Future, warned, “Never in the last 650 years, since the time of the Black Plague, have birth and fertility rates fallen so far, so fast, so low, for so long, in so many places.”
The changing role of women away from childbirth toward careers is cited by Rosenthal as a significant factor.
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10.05.2006
Es ist eine Ehre, Mutter zu sein
Udo Di Fabio schriebt in "Kultur der Freiheit": „Seit den siebziger Jahren gilt die ihre Kinder intensiv betreuende Mutter als nicht arbeitend und muss sich vermehrt fragen lassen, warum sie nicht „berufstätig“ sei. Viele junge Frauen optieren in diesem kulturellen Ambiente im Zweifel für den Beruf und gegen das Kind: Sie entscheiden sich damit für mehr ungebundene Freiheit, Selbstverwirklichung und sogar für höheres soziales Ansehen. Auch an diesem Punkt wird die Fehlentwicklung unseres kulturellen Alltagssytems deutlich. Demgegenüber ist es zwar nicht ohne Bedeutung, aber doch nachrangig, dass auch die Wirtschaft den Eltern selten entgegenkommt. Wann man sich allerdings schon auf die Logik eines Beautragterwesens einlässt, ist der Umweltbeautragter mit Sitz im Vorstand sicherlich wichtig, aber wo findet sich ein Kinderbeauftragter, der verantwortlich wäre für Angebote an junge Eltern?“ (S. 149)
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18.04.2006
Haifische im Unternehmen?
Stimmt das was Udo Die Fabio in "Kultur der Freiheit" schreibt?
„Der freie moderne Mensch, bestens geeignet für Arbeitswelt und Konsum, muss mobil sein, sprachgewandt, weltoffen und vor allem ungebunden. Frauen mit mehreren Kindern, sozial tief verwurzelte Väter scheinen nicht in Unternehmen zu passen, die bedrohten und bedrohlichen Haifischen gleich im internationalen Wettbewerb stehen“ (S. 36)
Ich denke es gibt alles. In den Unternehmen gibt es sicher viele gute Familienväter und -mütter aber auch viele, die sich nicht vorstellen können, welche Mühen eine Familien mit sich bringt. Kommentare dazu?
Jedenfalls sollten Väter und Mütter mit Stolz über ihre Kinder im Unternehmen reden.
21:50 Veröffentlicht in Arbeitswelt | Permalink | Kommentarstatus (1) | Per Email verschicken
15.04.2006
Die unerzogene Arbeitnehmer
Kinder kinderreicher Familien lernen zu teilen und werden in der Familie sozialisiert. Kinder die keine Chance hatten teilen zu lernen, sind weniger frustrationstolerant. Langfristig werden sie am Arbeitsplatz untergehen oder gegenüber erzogene Kinder Nachteile im Kauf nehmen müssen.
Wenn die Kinder nicht von der Eltern, nicht von der Schule, nicht von der Hochschule erzogen wurden, so werden sie auch nicht von der Unternehmen erzogen werden.
Die Unternehmen werden sich bald um die Familienumwelt ihrer Mitarbeiter ernste Gedanken machen müssen. Chefs, die den Anwesenheitskult in den Firmen pflegen sind nicht familienfreundlich. Ein Kollege von mir sagte ein mal in einer Sitzung am späten Abend: Entweder ich gehe, oder meine Frau geht. Arbeiten und da sein ist nicht dasselbe. Es muss möglich sein im Rahmen der Arbeitszeit am Wochenende und am Abend die Zeit für die Familie zu respektieren. Chefs, die keine Kinder haben, können sich häufig nicht vorstellen, was ein Kind ist.
Nicht wenige Männer sind glücklicher, wenn sie sich für Teilzeit entscheiden. Das sind häufig effizientere Mitarbeiter, weil sie flexibler und ausgeglichener sind und ein ruhiges Gewissen haben. Die Männer die Teilzeit arbeiten gelten heute noch als zweitklassig. Der Kunde, der einen Teilzeitprojekt Manager als Ansprechpartner bekommen, denkt daß sein Projekt vom Lieferanten als nicht so wichtig eingestuft wird.
In Deutschland gibt es Arbeit für alle, nur diese Arbeit ist wegen der Lohnnebenkosten zu teuer geworden. Hier werden wir uns umstellen müssen.
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30.03.2006
Das Turbojahrzehnt
Als „Turbojahrzehnt“ werden die ersten 10 Jahre im Beruf bezeichnet. Meistens ergeben sich im Alter zwischen 25 und 35 Jahren viele Veränderungen im Leben: Ende des Studiums, Arbeitsuche, Arbeitsbeginn, Beginn des Ehelebens, Geburt der ersten Kinder und Erwerb von Eigentum.
Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Lange Perioden der Arbeitsuche sind uns nicht fremd. In manchen Unternehmen herrscht gerade in den ersten Berufsjahren ein harter Konkurrenzkampf: Mobbing, Ausbeutung, Workaholism und Burnout sind verbreitete Phänomene. Es wird manchmal eine Art Anwesenheitskult gepflegt, der nicht gerade familienfreundlich ist. Hohe Flexibilität und Mobilität werden vorausgesetzt. Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden immer noch weitestgehend als private Angelegenheit betrachtet.
Die Fähigkeit zur Weitergabe und Annahme von Feedback, Selbstmanagement und Umgang mit der zur Verfügung stehenden Zeit sind notwendig, um in der Lage zu sein, beim Beruf Grenzen zu ziehen.
Der Christ verfügt darüber hinaus im Arbeitsprozeß über die Ressourcen des Glaubens, um in seiner Arbeit und in seiner leidenschaftlichen Widmung an die Familie den Sinn des Lebens zu finden.
Zu den Anforderungen der modernen Arbeitswelt gehören: ständige Lernanforderungen, eine hohe „Emotionsarbeit“ in unserem starken Dienstleistungssektor, Zeichen von Auflösung des normalen Arbeitsverhältnisses hin zu einer stärkeren saisonbedingten-Arbeit, „Patchwork-Lebensläufe“ als „Normalbiographien“, die Aufhebung der Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit, die nz der 24-Stunden Gesellschaft, der Fachkräftemangel und die Widersprüche der „Globalplayer“.
Es bedarf also einer Menge Hilfe und Durchsetzungsvermögen dazu, das Turbujahrzehnt zu überstehen.
21:50 Veröffentlicht in Arbeitswelt | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken | Tags: Beruf und Familie


